Rückblick

Studie: Deutsch-russische Kommunikation

Informationen zum Dissertationsprojekt für Teilnehmer*innen
Sehr geehrte/r Teilnehmerin/Teilnehmer,
mein Name ist Lea Wölk und ich schreibe meine Dissertation an der Universität Erfurt sprachlichen und kommunikativen Praktiken in deutsch-russischen Gesprächen. Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihr Interesse an meinem Projekt und hoffe auf Ihre Unterstützung. Dazu möchte ich Ihnen einige Informationen zum Projekt geben:
Die Untersuchung dient der Erforschung von Kommunikation und Sprachverwendung in interkulturellen Kontexten. Im Forschungsprojekt wird untersucht, wie sich die Kommunikation zwischen Deutschen und Russen gestaltet. Der Fokus der sprachwissenschaftlichen Analyse liegt auf der Untersuchung des kommunikativen Miteinanders der Interaktionspartner und der Strukturen der mündlichen Kommunikation.

Die Grundlage meines Dissertationsprojektes bilden Alltagsgespräche (z. B. Gespräche unter Freunden, Lebenspartnern, Kollegen in der Freizeit etc.) zwischen deutschen und russischen Muttersprachlern.
Für meine Untersuchung müssen Gespräche zu Analysezwecken auf Tonband aufgezeichnet werden. Das können Sie und Ihr Gesprächspartner einfach selbstständig (per Handy, Smartphone) erledigen.

Tipp: Versuchen Sie am besten, das Aufnahmegerät zu vergessen. Legen Sie es beispielweise einfach im Café auf den Tisch und trinken einen Kaffee mit Ihrem Gesprächspartner. Vergessen Sie bitte nicht, die Aufnahmefunktion anzuschalten.
Sie können mir gern lange oder kurze Gesprächsmitschnitte senden; die relevanten Stellen für meine Untersuchung werde ich herausfiltern.
Sollten Beispiele aus Ihrem Gespräch in meiner Dissertation verwendet werden, so geschieht dies stets anonymisiert.

Kontakt: sh. Flyer https://www.fremde-werden-freunde.de/aufruf_studiedeutsch-russische-kommunikation-lea-woelk/

Weltenbummler-Café im interkulturellen Treffpunkt WERKRAUM

In Kooperation mit MitMenschen e. V. – Projekt Th.INKA Erfurt/ Stadtteilbüro Rieth fand ab September monatlich bis zum Ende des Jahres ein “interkultureller Treffpunkt” im “Interkulturellen Kunst-Café WERKRAUM”, als eine Weiterführung des WERKRAUM-Projektes der Fachhochschule Erfurt in der Vilnius-Passage im Rieth statt.

Drei unserer FwF – Studenten stellten ihre Länder vor. Den Anfang machte im September Mahtab aus dem Iran, im Oktober stellte das das Konfuzius Institut China vor, im November gab Gitishree einen kulutrellen und historischen Überblick über Indien und im Dezember stellte Audrey Weihnachtsbräuche aus den USA vor.

Mahtab aus dem Iran Bild: Evelyn Richter

Ausflug nach Schmalkalden

Am 7.Dezember ging es mit dem Bus nach Schmalkaden. Das kein Schnee da war hat keinen gestört, da es ja ganz viel Schokolade gab. Der erste Stop war die VIBA- Nougatwelt. Hier konnt man schauen, wie die Schokolade und der Nougat hergestellt wird. Jeder durfte sich seine eigene Praline herstellen und natürlich alles kosten, was das Herz begehrte.

Weiter ging es dann zum Schloß Wilhelmsburg auf den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Hier gab es für jeden etwas: Stände, Glühwein, Musik, Schwertkämpfe, Bogenschießen, Kunst,… das Schloß konnte auch besichtigt werden und überall, draussen wie drinnen, gab es tolle Stände mit Handwerkskunst. Wer sich von dem Mittelalterspektakel losreissen konnte, ist noch in die Stadt gelaufen um auch dort den Weihnachtsmarkt und das Rathaus zu besuchen. Ein wirklich erlebnisreicher Tag.

Bilder: Hartmut Schermer, Lena Moerl und Dana Kittel

Weihnachtsbacken und Chinesisch Malen im ZIM mit dem ODKV

Am 2. Dezember durfte FwF die Küche des ZIM nutzen um mit Paten und Studenten Weihnachtsplätzchen zu Backen. Um die Zeit des Backens zu nutzen wurde gegenüber der Küche in den Räumen des Ostasiatischen Kreativvereins unter der Anleitung von Lena Moerl die Kunst des chinesischen Malens erlernt. So konnten alle mit verschiedenen Plätzchensorten und Kunstwerken nach Hause gehen.

Bilder: Hartmut Schermer

Tour Alte Synagoge und Mikwe Erfurt

Am 1. Dezember konnten wir Dank der Förderung der Ehrenamtsstiftung die Alte Synagoge und die Mikwe besuchen. Die Tour fand auf englisch statt. Im Erdgeschoss der Synagoge wird die Bau- und Nutzungsgeschichte der Alten Synagoge thematisiert. Im Keller des Museums wird der sogenannte Erfurter Schatz ausgestellt, der höchstwahrscheinlich während des Pogroms von 1349 vergraben wurde – ein in Umfang und Zusammensetzung einmaliger Fund und mit 28 Kilo Gold und Silber beindruckend – auch für weitgereiste Studenten. Anschließend ging es ein paar Schritte weiter zur Mikwe, direkt an der Krämerbrücke.

Bild: Dana Kittel